Schottland - Hin und Weg

Veröffentlicht in Gemischtes bei 3 Oktober, 2008 von julinez

Vergangenes Wochenende waren wir im Rahmen meines Kurzzeitpraktikums zum Teambuilding in Schottland. Mein Chef hatte mich eingeladen und ich war natürlich begeistert! Hin und Weg.

So sind wir Freitagnachmittag in F/Hahn losgeflogen und kamen Samstagfrüh nach einer kleinen Irrfahrt-Odyssee um 4.30Uhr an unserem Häuschen im schottischen Pampaland an. Hammer Landschaft!!! Hin und Weg.

Die Behausung war zwar recht artenreich bewohnt (s. Bild mit Spinne) aber wir hatten 2 super Tage mit jede Menge Lachen, Austausch, tolle Gespräche, Wanderung, lecker Essen, noch mehr Austausch und - Teambuilding - eben. Dann ging es auch schon wieder zurück zum Flughafen. Hin und Weg.

Hier ein paar Impressionen:

Eine Geschichte über Erfolg und Erfüllung

Veröffentlicht in 1 bei 1 Oktober, 2008 von julinez

Ein Mensch zog hinaus in die Welt um Erfüllung zu finden. Etwas, wofür es sich zu leben lohnte. So ging er hinaus und machte sich auf die Suche.

Und tatsächlich: nach einer Weile wurde er schließlich fündig. Er fand tatsächlich etwas. Das Etwas gelang ihm erstaunlich gut und brachte ihm einen Haufen Geld. So arbeitete er fleißig an seinem Etwas und alle jubelten ihm zu. 

Nach einiger Zeit war er plötzlich verschwunden und da sein Etwas brach lag, begab man sich schließlich auf die Suche. Als man ihn fand, war das Entsetzen groß: der Mensch hatte Selbstmord begangen. Alle waren fassungslos und fragten sich, was denn geschehen sei? 

Da meinte Einer aus ihrer Mitte, der Mensch sei wohl einer verheerenden Verwechslung erlegen: Er habe Erfüllung mit Erfolg verwechselt - und sei dabei selbst auf der Strecke geblieben.

“Wer Erfüllung für Erfolg opfert, begeht auf Dauer Selbstmord.” (Julia O.)

Tellerrand adé

Veröffentlicht in 1 bei 10 September, 2008 von julinez

Schon cool, was man in so einem Praktikum alles lernen und entdecken kann. Und wie sich der eigene Horizont erweitert. Lerne hier nicht nur Dinge über Andere und was sie so machen - sondern immer wieder auch wie ich selbst die Welt so sehe und was ich später beruflich mal machen will.

Ich mag diese Zeiten wo man sich vom eigenen Tellerrand verabschiedet. Raus aus der Comfort-Zone in eine neue, unbekannte Welt. Es kostet Kraft und manchmal auch ein bisschen Mut - aber es gibt noch so viel zu entdecken. Bei dir auch mal wieder dran?!

Synergie hat ihren Preis.

Veröffentlicht in 1 bei 23 August, 2008 von julinez

“Das Ganze ist mehr als die Summer seiner Teile.” (Aristoteles)

Synergie hat ihren Preis. So die erste grundlegende Message, die ich für mich aus meinem Kurzzeitpraktikum mitnehme. Ein Fünftel dieser Zeit liegt nun schon hinter mir und die erste Woche war voll von neuen Eindrücken, neue Leute kennen lernen und erste Aufgaben übernehmen. Scheint interessant zu werden! Gestern durfte ich dann das erste Mal hospitieren: bei einem Führungsmeeting eines großen, weltweiten Verbandes, bei dem es derzeit um Organisationsentwicklungsfragen geht.

Während des meetings, das von meinem derzeitigen Boss moderiert wurde, ging es u.a. um die Verteilung von Kompetenzen - sprich, wer darf und soll was machen, entscheiden etc. Stichworte wie Autonomie, Selbstständigkeit aber auch Zusammenarbeit und Synergie fielen. Mein Boss meinte dann an einem Punkt: ”Autonomie und Synergie schließen sich aus.”

Wer autonom sein will, setzt auf völlige Unabhängigkeit. Synergie dagegen entsteht durch Zusammenarbeit, durch Netzwerke, durch Gemeinschaft. Doch Synergie hat ihren Preis. Um durch Zusammenarbeit einen Mehrwert zu gewinnen, ist jeder Einzelne gefraft, ein Stück seiner Autonomie aufzugeben. Nicht seiner Selbstständigkeit, aber seinem Streben nach Unabhängigkeit und Alleingang. 

Und das gilt für Organisationen, Unternehmen und Betriebe, aber auch in der Ehe und jeder anderen Art von Beziehung. Wenn es also im zwischenmenschlichen Bereich grade nicht so glatt läuft, lohnt es sich durchaus mal die Synergiebrille aufzusetzen und sich zu fragen: Synergie hat ihren Preis. Bin ich gewillt ihn zu bezahlen?

Zum Weiterdenken: In welchen Beziehungen, Aufgaben etc. tendiere ich zu Autonomiestreben? Und warum? Wo wünsche ich mir mehr Synergieerleben und was kann ich dazu beitragen? Wo bin ich gefragt zurückzustecken um Synergie zu ermöglichen? Wo bin ich gefragt Grenzen zu setzen um selbstständiger zu werden damit Synergie freigesetzt wird?

Rück- & Ausblick

Veröffentlicht in 1 Mit Tags bei 11 August, 2008 von julinez

Zwei Wochen Urlaub im Schwarzwald bzw. Bayern liegen nun hinter mir.  Tage gefüllt mit Wandern, Relaxen,  Schlemmen, Sonne und Berglandschaft genießen, Zeit mit meiner Family verbringen, unterwegs sein und mal Nichts tun zu dürfen… War super! Danke, Gott!

Und während ich noch dabei bin meinen vollgepackten Reiserucksack auszupacken, heisst es auch schon wieder neu einpacken: denn nächsten Montag startet nun ein weiteres 6-wöchiges Praktikum, das ich diesmal in der Nähe von Hanau  absolviere - bei einem Unternehmen, das sich v.a. dem Bereich “Soziales Kompetenztraining” widmet. Soll heissen: es geht darum, Menschen zu unterstützen ihr Potential zu entfalten. Und zwar in Bereichen wie Selbst-, Ziel- und Zeitmanagement, Kommunikation, Konfliktumgang oder Führungsqualitäten. Da mich der Bereich der Sozialen Kompetenztrainings mega interessiert und ich mir gut vorstellen kann nach meinem Studium in diese Richtung weiterzugehen, bin ich auf die neuen Erfahrungen schon super gespannt! To be continued…

Alltags-Analogie (Nr. 3): Berufung verfehlt

Veröffentlicht in 1 Mit Tags bei 1 August, 2008 von julinez

Gestern sah ich vom Badfenster aus einen recht großen Vogel in einem Baum sitzen. Ich wollte unbedingt sehen, um welchen Raubvogel es sich wohl handelt: Habicht? Ein junger Bussard oder Milan? In unserer Gegend sieht man nämlich alle Drei. Also habe ich gewartet, dass sich das Tier mal in Bewegung setzt, damit ich ihn vielleicht zuordnen kann. Doch leider schien dem Vogel überhaupt nicht nach Bewegung zu sein und schließlich wurde es mir zu dumm und ich gab meine Beobachtungsversuche auf. Er saß einfach nur auf dem Ast fest und dachte nicht ans Fliegen…

Ist es bei uns Menschen nicht genauso?! Unsere wahre Persönlichkeit, Identität, unsere Art, Denk- und Verhaltensweise erkennt man vor allem dann, wenn wir in Action sind. Wer nur rumhockt, nicht in Bewegung ist, ist auch schwer zu “erkennen”. Klar, die Identität bleibt immer diesselbe. Doch nach außen wird es schwer zu sehen sein.

Darüber schrieb schon Jakobus in der Bibel: wenn jemand etwas glaubt, aber das entsprechende Verhalten fehlt, kann derjenige ja viel behaupten. Denn erst wenn wir uns in Bewegung setzten, können Andere erkennen, was wir wirklich sind und glauben. Ein Glaube ohne Taten ist nicht nur tot, sondern auch stinklangweilig. Für mich selbst - und für Andere erst recht. Wie ein genialer Raubvogel, der mega super fliegen kann, aber nur rumhockt. Auf Dauer hätte er damit seine Berufung irgendwie verfehlt. Schade eigentlich.

Das richtige Buch zur richtigen Zeit

Veröffentlicht in Gemischtes Mit Tags bei 30 Juli, 2008 von julinez

Selten hat mir ein Buch so aus dem Herzen und gleichzeitig mitten in dieses hinein gesprochen. Danke an Katrin & Benjamin, die es mir spontan empfohlen und ausgeliehen haben!!

Die Story beinhaltet 13 Gespräche zwischen einem Mann namens Jake und seinem neu gewonnen Freund John. Dieser spricht über Jesus, als hätte er ihn persönlich gekannt. Vieles, was Jake bisher glaubte und für “wahres Christsein” gehalten hat, wird auf den Kopf gestellt. Nicht zu empfehlen für solche, die tote Rituale mögen, sich keinen lebendigen Gott wünschen oder vorstellen können und Religion einem echten Glauben vorziehen. Wer sich allerdings fragt ob Christ-sein mehr ist, als Religion und Tradition, wer müde ist von manchem “toten” Gottesdienst und religiösem Rumdümpeln - unbedingt lesen! “So you don’t want to go to church anymore” inspiriert, verwirrt, fordert heraus und ermutigt. Und das Ganze auf gerademal 191 Seiten :-) Hier noch ein paar Gedanken aus dem Buch als Appetizer:

“The house of God is not a church building.”

“You don’t GO to church, you ARE the church.”

“Jesus didn’t leave us with a system; he left us with a spirit. A guidance instead of a map.”

“Encouraging others on their journey is not the same as conferring them to my standards.”

“Seeing through things doesn’t always mean being against them.”

“Appearance is not the same than reality.”

“Stop ’should’-ing yourself and others. ” “Stop trying to act like a Christian.”

“The freedom to struggle and the freedom to be honest are key to a real friendship.”

Juli 2008

Veröffentlicht in 1 Mit Tags bei 18 Juli, 2008 von julinez

Während ich am Schreibtisch sitze und auf mein Regal mit meinen diesjährigen Geburstagsgrüßen blicke, wandern meine Gedanken gen Norden…

An den Norddeich, wo gerade in diesen Minuten eine Beerdigung stattfindet. Und auch wenn es etwas seltsam klingen mag: eigentlich wäre ich jetzt lieber dort. Lieber dort, wo ein Freund um seine Mutter trauert, die diese Woche bei einem Autounfall ums Leben kam. Lieber dort, um mit ihm zu trauern, um mit zu leiden, mit zu fühlen, um zuhören zu können und, wo möglich, Unterstützung zu bieten.

Selten wie im Jahr 2008 habe ich meinen Geburtstag als solchen Emotionsmix erlebt: Freude über Menschen, die an mich denken, anrufen, Glückwünsche senden, vorbeikommen - aber mitten in all dem, die Betroffenheit und tiefe Trauer, die meine Gedanken beständig gen Norden wandern lassen. Noch nie hatte zwischen meiner Geburtstagspost auch eine Traueranzeige gelegen.

Natürlich weiß ich, dass es an jedem Tag im Jahr 2008 - und an jedem Tag davor und danach - Freude und Leid auf diesem Planeten gibt. Doch selten hatte sich meine Wahrnehmung darüber jemals so intensiv vermischt. Noch nie hatte ich eine Geburtstags-SMS von einem Freund bekommen, der gerade die Beerdigung seiner verunglückten Mutter plante.

Tod und Leben. Beides geschieht. Täglich. Auch im Juli 2008. Und dann lese ich in der Traueranzeige von der Überzeugung, der hinterbliebenen Familie. Einer grundlegenden Überzeugung, die für sie gilt. Täglich. Auch im Juli 2008:

“Ich (Jesus) bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.” Johannes 11,25

“S.M.A.R.T.” oder Eigenschaften eines guten Ziels

Veröffentlicht in 1 Mit Tags bei 13 Juli, 2008 von julinez

Wodurch unterscheiden sich gute Ziele von schlechten? Mal vom Inhalt abgesehen. Schlechte Ziele zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie unpräzise formuliert werden und kaum überprüfbar sind. Globale Formulierungen verhindern häufig die Zielerreichung. Was also kennzeichnet ein gutes Ziel? Das “S.M.A.R.T”-Prinzip kann hier helfen Erreichbarkeit und Umsetzungswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Demzufolge besitzt ein gutes Ziel folgende Eigenschaften:

S = Specific (spezifisch, genau - z.B. in der Formulierung)

M = Measureable (messbar, überprüfbar - im Ergebnis)

A = Attainable (erreichbar)

R = Realistic (realisierbar, umsetzungsfähig)

T = Time phased (schrittweise untergliedert/erreichbar)

Wer also kleine und große Ziele im Leben nicht nur träumen sondern auch umsetzen und realisieren möchte, sollte smart genug sein, seine Ziele mal anhand dieser Charakteristika zu überprüfen.

Volxbibel 3.0: Cover-Countdown

Veröffentlicht in 1 Mit Tags bei 11 Juli, 2008 von julinez

Über verschiedene Bibelübersetzungen und deren Vor- und Nachteile lässt sich lange diskutieren. Demnächst geht eine besonders heiss diskutierte Version an den Start: die Volxbibel 3.0. Dieser Tage läuft nun der Countdown zum Cover-Voting, an dem man sich bis zum 13.7. noch beteiligen kann. Weitere Infos zum Hintergrund und Co. gibt’s auch direkt auf Martins Blog.